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Pécs – Die wärmste Stadt Ungarns

· 20.06.2026

Willkommen in Pécs, einer Stadt, die Sie im Nu verzaubern wird! Pécs liegt im Süden Ungarns und trägt zu Recht den Titel „Ungarns wärmste Stadt“ – dank ihres milden, fast mediterranen Klimas und ihrer unglaublich einladenden Atmosphäre. Hier verschmelzen Geschichte und Moderne: Antike Ruinen liegen neben lebhaften Cafés und Universitätsgeländen. Begeben Sie sich auf eine Reise durch die Jahrhunderte voller unvergesslicher Erlebnisse, Aromen und Farben.

📖 Im Schatten der Geschichte

Die Geschichte von Pécs ist eine vielschichtige Erzählung, geschrieben in Stein, Architektur und Kultur. Die Anfänge der Besiedlung reichen bis in prähistorische Zeiten zurück, doch der eigentliche Aufschwung erfolgte mit der Ankunft der Römer. Im 2. Jahrhundert n. Chr. Gründeten sie die Stadt Sopianae , die sich bis zum 4. Jahrhundert zu einem bedeutenden frühchristlichen Zentrum entwickelte, wie die erhaltenen Katakomben und Nekropolen belegen – ein einzigartiger Komplex, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde die Region von verschiedenen Stämmen, darunter Awaren und Slawen, heimgesucht, bis sich schließlich im 10. Jahrhundert die Ungarn dort niederließen.

Im Jahr 1009, während der Herrschaft König Stephans I., wurde in Pécs ein Bistum errichtet, wodurch die Stadt ihre Stellung als bedeutendes religiöses Zentrum festigte. Der Name „Pécs“ tauchte erstmals 1235 in einer Urkunde auf, und seine Etymologie ist umstritten, obwohl er häufig mit dem slawischen Wort für „fünf“ (fünf Kirchen) in Verbindung gebracht wird. Die Stadt erlebte im Mittelalter ein rasantes Wachstum, und ihre Bedeutung wuchs 1367 noch weiter, als König Ludwig I. Der Große hier die erste ungarische Universität, die Universitas Quinqueecclesiensis, gründete. Dies war ein Ereignis von immenser Bedeutung für die ungarische Kultur und Wissenschaft und etablierte Pécs als eines der wichtigsten intellektuellen Zentren Europas.

Die Blütezeit von Pécs wurde durch die Ankunft des Osmanischen Reiches jäh unterbrochen. 1543 eroberten die Türken die Stadt und herrschten über 140 Jahre lang. Diese von Krieg und Besatzung geprägte Zeit hinterließ ein bemerkenswertes architektonisches und kulturelles Erbe. Zahlreiche Kirchen wurden in Moscheen umgewandelt, und Badehäuser, Schulen und Minarette entstanden, die bis heute das Stadtbild von Pécs prägen. Das eindrucksvollste Beispiel ist die Kasım-Pascha-Moschee, die den Hauptplatz der Stadt dominiert.

1686 wurde Pécs von habsburgischen Truppen von der osmanischen Herrschaft befreit. Obwohl die Stadt verwüstet und entvölkert war, begann sie eine Phase des Wiederaufbaus und neuen Wohlstands. Im 18. Und 19. Jahrhundert erlebte Pécs ein rasantes Wachstum und entwickelte sich zu einem Zentrum für Handel, Handwerk und Industrie. Zahlreiche barocke und klassizistische Gebäude entstanden in dieser Zeit und prägten das heutige elegante Stadtbild. Von besonderer Bedeutung für Wirtschaft und Kultur war die 1853 gegründete Porzellanmanufaktur Zsolnay, deren einzigartige Produkte Weltruhm erlangten. Nach einer kurzen serbischen Besatzung wurde Pécs 1921 wieder Teil Ungarns und blieb ein bedeutendes Universitäts- und Kulturzentrum.

Die moderne Geschichte von Pécs war geprägt von kontinuierlichem Wachstum und der Festigung seiner Position als eine der wichtigsten Städte Ungarns. 2010 wurde Pécs zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannt, was zahlreiche Investitionen, die Restaurierung historischer Denkmäler und den Bau neuer Kultureinrichtungen zur Folge hatte. Heute ist Pécs eine dynamische Stadt, die stolz ihr reiches Erbe präsentiert und gleichzeitig als lebendiges akademisches und touristisches Zentrum in die Zukunft blickt. Besucher werden von der einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kunst und mediterranem Charme begeistert sein.

📍 Wichtigste Sehenswürdigkeiten

St. Peter-und-Paul-Kathedrale (Pécsi Székesegyház)

Die hoch über der Stadt thronende Kathedrale St. Peter und Paul ist eines der imposantesten Bauwerke von Pécs und ein Symbol ihrer christlichen Geschichte. Ihre Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, ihr heutiges Erscheinungsbild ist jedoch das Ergebnis zahlreicher Umbauten, insbesondere im 19. Jahrhundert, als der Architekt Friedrich von Schmidt ihr einen neoromanischen Charakter verlieh. Das Innere besticht durch seine detailreiche Gestaltung, Fresken und kunstvollen Glasfenster. Auch die Krypta, in der die Überreste der ursprünglichen Kirche ruhen, ist einen Besuch wert. Der Aufstieg auf einen der vier Türme bietet atemberaubende Panoramablicke auf die Stadt und die Umgebung.

  • Öffnungszeiten: In der Regel Montag bis Samstag 9:00-17:00 Uhr, sonntags 13:00-17:00 Uhr (können je nach Jahreszeit und religiösen Veranstaltungen variieren).
  • Preise: Der Eintritt in die Kathedrale ist frei, für den Besuch der Krypta und der Türme wird jedoch eine Gebühr von ca. 3-5 € erhoben.
  • Anreise: Die Kathedrale befindet sich im Herzen der Stadt auf dem Káptalan-Hügel. Vom Széchenyi-Platz sind es nur wenige Gehminuten in Richtung Norden.

Frühchristliches Mausoleum (Cella Septichora Látogatóközpont)

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise ins 4. Jahrhundert in diesem außergewöhnlichen Komplex frühchristlicher Gräber und Kapellen, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Die Ausgrabungsstätten der antiken Stadt Sopianae bieten einen einzigartigen Einblick in die Ursprünge des Christentums in der Region. Hier erwarten Sie Gräber mit Wandmalereien, Basiliken und Kapellen, darunter die berühmte Cella Septichora, eine Kapelle mit sieben Apsiden. Diese faszinierende Stätte spiegelt die reiche Geschichte von Pécs perfekt wider.

  • Öffnungszeiten: In der Regel von Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00 Uhr (im Winter kürzer).
  • Preise: Rund 6-8 EUR.
  • Anreise: Der Komplex befindet sich direkt neben der Kathedrale, am Szent István tér 12. Er ist gut ausgeschildert und vom Stadtzentrum aus bequem zu Fuß erreichbar.

Kasım-Pascha-Moschee (Gázi Kászim pasa dzsámija)

Auf dem Széchenyi-Platz im Herzen von Pécs erhebt sich die imposante Kasım-Pascha-Moschee – eines der am besten erhaltenen Beispiele osmanischer Architektur in Ungarn. Sie wurde im 16. Jahrhundert auf den Ruinen der mittelalterlichen St.-Bartholomäus-Kirche errichtet und nach der Befreiung der Stadt wieder in eine katholische Kirche (der Jungfrau Maria geweiht) umgewandelt. Ihr türkischer Charakter ist jedoch noch immer deutlich erkennbar. Ihre markante Kuppel und die Fenster im islamischen Stil heben sie von anderen Gebäuden ab. Im Inneren können sowohl christliche als auch islamische Elemente bewundert werden, darunter Fragmente originaler Mihrabs und Inschriften.

  • Öffnungszeiten: In der Regel Montag bis Samstag 9:00-17:00 Uhr, sonntags 13:00-17:00 Uhr.
  • Preise: Eintritt ca. 1-2 EUR.
  • Anreise: Da es sich im Zentrum des Széchenyi-Platzes befindet, ist es unmöglich zu verfehlen.

Kulturviertel Zsolnay (Zsolnay Kulturális Negyed)

Nehmen Sie sich mindestens einen halben Tag Zeit, um das Zsolnay-Kulturviertel zu erkunden, eine ehemalige Porzellanfabrik, die sich in ein pulsierendes Zentrum für Kunst, Wissenschaft und Unterhaltung verwandelt hat. In dieser wahren Stadt in der Stadt finden Sie das Zsolnay-Museum mit seiner Sammlung des berühmten Eosin-Porzellans, das Puppenmuseum, das Technische Museum, ein Planetarium, Künstlerateliers, Cafés und Geschäfte. Schlendern Sie über das Gelände und bewundern Sie die einzigartigen Gebäude mit ihren charakteristischen Ziegeldächern und dekorativen Elementen. Ein ideales Ausflugsziel für Familien und Kunstliebhaber.

  • Öffnungszeiten: Die meisten Museen und Attraktionen sind von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
  • Preise: Es gibt verschiedene Ticketpakete, von Einzeleintritten (ca. 5-8 € pro Museum) bis hin zu Kombitickets für mehrere Attraktionen (ca. 15-25 €).
  • Anreise: Das Viertel liegt nordöstlich des Stadtzentrums (Zsolnay Vilmos utca 37). Sie können zu Fuß dorthin gelangen (ca. 20-25 Minuten vom Széchenyi-Platz) oder einen Bus nehmen (z. B. Linien 2, 2A, 4, 4Y vom Stadtzentrum).

Széchenyi-Platz (Széchenyi tér)

Das Herzstück von Pécs und sein wichtigstes Wahrzeichen, dieser wunderschöne, weitläufige Platz, ist von historischen Gebäuden umgeben, darunter die bereits erwähnte Kasım-Pascha-Moschee, das Rathaus und das Hotel Nádor. In der Mitte des Platzes befinden sich das Széchenyi-Denkmal sowie der Zsolnay-Brunnen mit seinen berühmten grünen Dachziegeln. Er ist der perfekte Ort zum Flanieren, um das Stadtleben zu beobachten, einen Kaffee in einem der vielen Cafés zu genießen oder einfach auf einer Bank zu entspannen. Der Platz ist oft Schauplatz von Festen, Konzerten und Jahrmärkten.

  • Öffnungszeiten: 24 Stunden am Tag.
  • Preis: Kostenlos.
  • Anreise: Dies ist der zentrale Punkt der Stadt, alle Straßen führen zum Széchenyi-Platz.

Király Straße (Király utca)

Die Király Utca ist Pécs' Haupteinkaufs- und Fußgängerzone und pulsiert zu jeder Tageszeit vor Leben. Hier finden Sie elegante Boutiquen, Cafés, Restaurants, Theater und Kunstgalerien. Sie ist der perfekte Ort für einen abendlichen Spaziergang, zum Souvenirkauf oder einfach, um die Atmosphäre der Stadt zu genießen. Die Architektur der Straße ist ein Mix verschiedener Stile, von barocken Stadthäusern bis hin zu Jugendstilfassaden, was ihr einen einzigartigen Charme verleiht. Sie ist auch ein idealer Ort, um den lokalen Lebensrhythmus zu erleben und zu sehen, wie die Einwohner von Pécs ihre Freizeit verbringen.

  • Öffnungszeiten: Geschäfte und Restaurants haben individuelle Öffnungszeiten, in der Regel bis spät in den Abend.
  • Preise: Abhängig von Geschäften und Restaurants.
  • Anfahrt: Die Straße zweigt vom Széchenyi-Platz in östlicher Richtung ab und ist bequem zu Fuß erreichbar.

🥖 Restaurants und Spezialitäten

Die ungarische Küche ist ein wahrer Genuss für den Gaumen, und in Pécs können Sie ihre Köstlichkeiten in ihrer ganzen Vielfalt erleben. Die Stadt bietet eine große Auswahl an Restaurants, von traditionellen Kneipen bis hin zu modernen Bistros und eleganten Lokalen.

Empfohlene Gerichte:

  • Gulasch (Gulyásleves): Klassische ungarische Gulaschsuppe, sättigend und aromatisch.
  • Pörkölt: Ein dicker Fleischeintopf (oft Rind- oder Schweinefleisch) mit Paprika, serviert mit Knödeln (Nokedli) oder Kartoffeln.
  • Halászlé: Würzige Fischsuppe mit Paprika, besonders beliebt in Flussregionen.
  • Lángos: Ein frittiertes Hefefladenbrot, oft serviert mit Knoblauch, Sahne und Käse. Perfekt für einen schnellen Snack.
  • Kürtőskalács: Traditioneller Baumstriezel, am Spieß gebacken und mit Zucker, Zimt oder Nüssen bestreut.
  • Villány-Weine: Pécs liegt in der Nähe des berühmten Weinanbaugebiets Villány, daher sollten Sie unbedingt die lokalen Rotweine wie Cabernet Franc und Portugieser probieren.

Preisspannen für Mahlzeiten (pro Person):

  • Budget (Bars, Bistros, Schnellimbisse): 5-10 EUR
  • Mittlere Preisklasse (traditionelle Restaurants): 10-25 EUR
  • Gehobene Küche: ab 25 €

Es lohnt sich, nach Restaurants rund um den Széchenyi-Platz und die Király-Straße zu suchen, aber auch etwas weiter entfernt von der Fußgängerzone, wo man oft authentischere und günstigere Lokale findet.

🏘️ Wo wohnen

Pécs bietet eine Vielzahl an Unterkünften für jeden Geldbeutel und Geschmack. Die Wahl der richtigen Gegend hängt von Ihren Prioritäten ab.

Empfohlene Zonen:

  • Stadtzentrum (rund um den Széchenyi-Platz und die Király Utca): Ideal für alle, die mittendrin sein möchten. In der Nähe von Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Geschäften. Es kann etwas teurer und lauter sein.
  • Universitätsviertel: Hier herrscht eine lebendigere Atmosphäre mit vielen Bars und Cafés. Eine gute Wahl für jüngere Reisende und Nachtschwärmer. Trotzdem ist man schnell im Stadtzentrum.
  • Ruhigere Wohngegenden (z. B. Am Stadtrand): Wenn Sie eine ruhigere Umgebung bevorzugen, suchen Sie nach Unterkünften in etwas abgelegeneren, aber dennoch gut angebundenen Gegenden. Dort finden Sie oft charmante Pensionen und Ferienwohnungen.

Preisspannen pro Nacht (für ein Doppelzimmer):

  • Hostels/Günstige Unterkünfte: 15-30 EUR (für ein Bett im Schlafsaal oder ein einfaches Zimmer)
  • Pensionen/Hotels 2-3 Sterne: 40-70 EUR
  • 3-4-Sterne-Hotels: 70-120 EUR
  • Boutique-/Luxushotels: ab 120 €

🚆 Anreise

Pécs ist gut mit dem Rest Ungarns und den Nachbarländern verbunden, obwohl es keinen großen internationalen Flughafen besitzt.

Flughäfen:

  • Flughafen Pécs-Pogány (PEV): Ein kleiner Flughafen, der hauptsächlich Inlands- und Charterflüge abfertigt. Internationale Flüge sind nur in sehr begrenztem Umfang verfügbar.
  • Flughafen Budapest Ferenc Liszt (BUD): Der nächstgelegene große internationale Flughafen. Pécs ist von Budapest aus leicht zu erreichen.
  • Flughafen Osijek (OSI, Kroatien): Eine Alternative für Reisende aus dem Süden, allerdings ist dafür ein Grenzübertritt erforderlich.

Transport von Budapest nach Pécs:

  • Zug: Die bequemste Option. Vom Budapester Hauptbahnhof (Keleti) fahren regelmäßig Direktzüge. Die Fahrt dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden.
    • Ungefähre Preise: Einfache Fahrt ca. 10-15 EUR.
  • Bus: FlixBus und andere Busunternehmen bieten Verbindungen ab dem Bahnhof Népliget in Budapest an. Die Fahrt dauert in der Regel 3,5 bis 4 Stunden.
    • Ungefähre Preise: Einfache Fahrt ca. 10-18 EUR.
  • Mit dem Auto: Die Fahrt mit dem Auto dauert etwa 2-2,5 Stunden (ca. 200 km) über die Autobahn M6.

Öffentlicher Nahverkehr in Pécs:

  • Zu Fuß: Das Stadtzentrum von Pécs ist kompakt und lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar.
  • Stadtbusse: Pécs verfügt über ein umfangreiches Netz von Stadtbussen (Tüke Busz Zrt.), die das Stadtzentrum mit weiteren Stadtteilen wie dem Kulturviertel Zsolnay verbinden.
    • Ungefähre Fahrpreise: Einzelfahrscheine kosten ca. 1,20–1,50 €, Tageskarten sind ebenfalls erhältlich. Fahrscheine können beim Fahrer (teurer) oder an Kiosken und Fahrkartenautomaten erworben werden.
  • Taxis: In der Stadt verfügbar, insbesondere rund um den Bahnhof und die Hauptplätze.
    • Ungefähre Preise: Grundgebühr ca. 2-3 EUR, danach ca. 1,5-2 EUR pro km.

🌡️ Wann sollte man gehen?

Pécs ist eine Stadt, die man das ganze Jahr über besuchen kann, aber jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Charme.

Jahreszeit und Wetter:

  • Frühling (April–Mai): Dies ist eine der besten Reisezeiten. Das Wetter ist angenehm mit milden Temperaturen (15–25 °C), und Gärten und Parks stehen in voller Blüte. Es sind weniger Touristen unterwegs als im Sommer.
  • Sommer (Juni–August): Warme, oft heiße Tage (25–35 °C) mit viel Sonnenschein. Dies ist die touristische Hochsaison, und die Stadt pulsiert vor Leben mit zahlreichen Festivals und Open-Air-Veranstaltungen. Ideal für alle, die Sonne und Wärme lieben.
  • Herbst (September–Oktober): Eine weitere hervorragende Jahreszeit. Die Temperaturen sind mild (15–25 °C), die Landschaft erstrahlt in malerischen Farben, und die Region ist Schauplatz von Weinfesten. Weniger heiß als im Sommer, ist es ideal zum Wandern.
  • Winter (November–März): Kühlere Tage (0–10 °C), gelegentlich mit Schnee. Die Stadt ist ruhiger, hat aber ihren eigenen Charme, besonders in der Weihnachtszeit mit ihren Weihnachtsmärkten. Einige Sehenswürdigkeiten haben möglicherweise verkürzte Öffnungszeiten.

Pécs ist als „Ungarns wärmste Stadt“ bekannt, was bedeutet, dass die Temperaturen selbst im Winter in der Regel etwas höher sind als in anderen Teilen des Landes und die Sommer mit langen Sonnenscheinperioden richtig heiß sein können.

Festivals und Veranstaltungen:

  • Pécser Frühlingsfest (Pécsi Tavashi Fesztivál): April, kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen.
  • Pécs-Tage (Pécsi Napok): September, Stadtfeste, Konzerte, Messen, kulinarische Veranstaltungen.
  • Wein- und Erntefest (Pécsi Szőlő és Bor Ünnepe): September, Weinfest, Verkostungen, Musik, lokale Produkte.
  • Sétatér Festival: Sommerfestival unter freiem Himmel mit Musik, Essen und Kunsthandwerk.
  • Internationales Universitätstheaterfestival: Mai, Aufführungen von Studententheatergruppen aus aller Welt.

💡 Praktische Tipps

  • Währung: Die offizielle Währung Ungarns ist der Ungarische Forint (HUF). Kartenzahlungen werden fast überall akzeptiert, insbesondere in den Stadtzentren. Kleinere Geschäfte und Märkte bevorzugen möglicherweise Bargeld. Geldautomaten sind weit verbreitet.
  • Sprache: Die Amtssprache ist Ungarisch. In Touristengebieten und unter jüngeren Leuten ist Englisch weit verbreitet. Kenntnisse einiger ungarischer Grundphrasen werden immer geschätzt.
  • Benimmregeln: Ungarn sind gastfreundlich und höflich. Grundlegende Umgangsformen (z. B. älteren Menschen den Sitzplatz anbieten, Pünktlichkeit) werden sehr geschätzt. Beim Betreten von Kirchen und Moscheen ist angemessene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt) zu tragen.
  • Steckdosen: In Ungarn werden Steckdosen des Typs F (Schuko) mit zwei runden Löchern verwendet, ähnlich denen in Polen. Die Spannung beträgt 230 V und die Frequenz 50 Hz. Sie benötigen keinen Adapter, wenn Sie aus Polen anreisen.

Satz auf Polnisch Ungarischer Ausdruck Aussprache (ungefähr)
Hallo guten Morgen Szia / Jó napot Si-ja / Jo na-pot
Auf Wiedersehen Viszlát Wis-lat
Danke Köszönöm Koe-soe-noem
Bitte (beim Servieren) Tessék Tes-Scheich
Ich bitte um etwas. Kérem Kierem
Ja Igen I-Generation
NEIN Nem Nem
Entschuldigung Elnézést El-nie-zest
Wie viel kostet das? Mennyibe kerül? Men-nyi-be ke-ryl?
Die Rechnung, bitte A számlát kérem Und sam-lat kier-rem

🗓️ Empfohlene Route (1-

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